Gute Nachrichten

Gute Nachrichten! Alle Anwohner*innen können wieder zurück in ihre Wohnungen und Häuser! Das niemand verletzt wurde und alle Orte gerettet wurden, haben wir vor allem dem großen Einsatz von 3000! Kräften zu verdanken👍 Es ist ermutigend so viel Zusammenhalt zu erleben! Ich konnte mich selbst davon überzeugen mit welchem Herzblut alle bei der Sache waren. Ich habe am Dienstag und Mittwoch vor Ort an mehreren Sitzungen des Einsatzstabes teilgenommen und vor allem viele Helferinnen und Helfer getroffen. Ich danke auch unserem Landrat Stefan Sternberg dafür, dass er diesen Einsatz mit großer Entschlossenheit und viel Übersicht leitet. Jetzt muss alles dafür getan werden, dass sich so ein schwerer Brand nicht wiederholt! Hier ist vor allem der Bund in der Pflicht. Es ist seine Fläche und die ist schwer munitionsbelastet. Das macht die Bekämpfung von Bränden so schwer! Er muss endlich dafür sorgen, dass die Fläche geräumt wird.

Ich habe mit dem Landrat, Innen- und Landwirtschaftsminister einen Drei Stufen Plan entwickelt:

1) Kurzfristig brauchen wir ein Nachsorgekonzept, damit das Feuer nicht wieder aufflammen kann. Dazu gehört, dass die Bundesforst die Nachsorge betreibt. Das Land wird die Ausstattung der Feuerwehren zur Bekämpfung von Waldbränden mit neuen Fahrzeugen verbessern. Zuerst in Lübtheen.

2) Mittelfristig brauchen wir vor allem ein Räumungskonzept für den alten Truppenübungsplatz. Der Bund hat 50 Millionen Euro für die Nachsorge auf dem Platz eingeplant. Unsere Erwartung ist, dass diese Mittel schneller als geplant zum Einsatz gebracht werden. Es muss zunächst vor allem darum gehen, Munitionsreste in einem 1000-Meter-Streifen rund um die 15 angrenzenden Orte zu beräumen. Es kann nicht sein, dass die Feuerwehr dort im Brandfall nicht frei agieren kann. Gleichzeitig muss mit forstlichen Maßnahmen an den Waldrändern der Brandschutz verbessert werden. Die Landesregierung wird eine Interministerielle Arbeitsgruppe einrichten, die ein landesweites Konzept zum Umgang mit munitionsbelasteten Flächen erarbeitet.

3) Langfristig müssen Bund und Länder darüber sprechen, wie bei Brandkatastrophen noch effektiver zusammengearbeitet werden kann. Wir denken beispielsweise an eine Nationale Einsatztruppe für Katastrophen wie Waldbrände.